Was ist Hypnose?

Und was ist Hypnose nicht?

Hypnose ist ein natürlicher Zustand tiefer Entspannung und erhöhter Aufmerksamkeit und Konzentration, in dem jemand besonders empfänglich für Suggestionen ist.

Wir alle kennen ähnliche Momente aus dem Alltag: Wenn wir ganz in ein Buch vertieft sind, alles um uns herum vergessen, oder gedanklich so intensiv beschäftigt sind, dass wir die Umgebung kaum wahrnehmen. Hier befinden wir uns schon in einer leichten Hypnosetiefe. 
In der Hypnose wird dieser Zustand bewusst genutzt. Der Körper darf entspannen, während der Geist klar und aufnahmefähig bleibt. In diesem Zustand können innere Prozesse angestoßen werden, die Veränderung und neue Perspektiven ermöglichen.

Hypnose ist dabei kein „magischer“ Zustand – sondern eine Fähigkeit, die jeder Mensch grundsätzlich in sich trägt.
In der Hypnose wird das Bewusstsein zurückgedrängt und das Unbewusste tritt in den Vordergrund, da wir den kritischen Faktor, also die "Wächterfunktion" des Geistes umgehen, solange der Hypnotisierte dies möchte. Dadurch kommen Suggestionen direkt im Unterbewusstsein an und können dort ihre volle Wirkung entfalten. 
Es gibt viele Mythen über die Hypnose. Zum Beispiel, dass ein Fremder die Kontrolle über den Geist des Hypnotisierten übernimmt und ihn wie einen Computer programmieren kann.  

Das entspricht nicht der Wahrheit. Niemand kann hypnotisiert werden, wenn er es nicht möchte und niemand wird in Hypnose etwas tun, was seinen Werten wiederspricht oder was er nicht tun möchte. Es geht nichts über den freien Willen.

Die Hypnose ist unter anderem deshalb so effektiv bei der Veränderung von Verhalten, Gedanken und Emotionen, weil der menschliche Geist nicht unterscheiden kann, ob etwas wirklich passiert, oder ob man es sich nur vorstellt. 

Ich bin Martina und spreche über Hypnose